Ist ihr Säure-Basen-Haushalt in Balance?

Ist ihr Säure-Basen-Haushalt in Balance?

Der Säure-Basen-Haushalt des Körpers wird durch Puffersysteme fein geregelt. Dennoch kann dieser durch einseitige Ernährung, sehr umfangreichem Sport oder Erkrankungen aus dem Gleichgewicht geraten. Eine basenreiche Kost gilt in der Alternativ Medizin als Schutz vor Übersäuerung, da diese in chronischer Form als Risikofaktor für zahlreiche Erkrankungen gesehen wird. Puffersysteme des Körpers zu einer Laktatazidose (Übersäuerung mit Laktat) kann es nach intensiver körperlicher Aktivität kommen.


Eine Ketoazidose ist durch Fasten, Durchfall oder hohem Alkoholkonsum möglich. Auch bei einem massiven, nicht oder nicht ausreichend behandeltem Diabetes kann das Puffersystem des Körpers versagen und zu einer Ketoazidose führen. Jedoch ist unser Organismus generell gut geschützt, da leitstungsfähige Puffersysteme für einen konstanten pH-Wert im Blut und den Geweben sorgen. Sind die Nieren intakt, können diese viel Säure durch Wasserstoffionen ausscheiden. Allerdings sinkt der Wert der Nierenleistung bereits ab dem 20. Lebensjahr um jährlich ca. 1 %. Um den Säure-Basen-Haushalt im Lot zu behalten, greift der Organismus bei einer hohen Säurebelastung langfristig auf körpereigene Basendepots in den Knochen zurück, daher kann sich das natürliche Gleichgewicht vermehrt zu einem Knochenabbau verschieben und auf Dauer unter anderen Erkrankungen zu einer Osteoporose führen.


Woher kommen die Säuren?


Heutzutage besteht die übliche Kost aus säurebildenden Lebensmitteln. Als säurebildend gelten industriell stark verarbeitete Lebensmittel wie Zucker, Süßigkeiten, Weißmehlprodukte und Zusatzstoffe. Aber auch Fleisch und Fisch und deren Erzeugnisse, sowie Alkohol und Kaffee gehören dazu. Zu den zu bevorzugenden basenbildenden Lebensmitteln zählen pflanzliche Produkte, wie Obst und Gemüse, mit ihren basisch wirkenden Mineralstoffen und
Spurenelementen.


Wie können Sie den Säureüberschuss ausgleichen? Basenbildende Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Mineralstoffen und Spurenelementen sollten im Vordergrund (zu zwei Dritteln) einer gesunden Ernährung liegen.
Es ist empfohlen besonders stark säurebildende Lebensmittel wie Fleisch und stark verarbeitete Nahrungsmittel möglichst wenig zu verzehren. Regelmäßige Bewegung und Sport unterstützen ebenfalls einen gesunden Lebensstil,
da überschüssige Säuren über den Schweiß und die Lunge abgegeben werden können. Dazu ist ein ausreichender Konsum von täglich mindestens 1,5 bis 2 Liter Wasser notwendig, um die Ausscheidung von Säuren über die Nieren zu ermöglichen, bei Hitze und Sport gern auch mehr. Sollte sich bereits ein großer Überschuss an Säure im Körper ergeben haben oder es Ihnen durch die normale Ernährung nicht möglich ist 75 – 80 % der basenbildenden Lebensmittel zu sich zu nehmen, kann der Ausgleich auch über mineralienreiche Basensupplemente erfolgen. Neue Studien zeigen bereits einen Effekt dieser Basensupplemente auf Erkrankungen wie z.B. Diabetes und Osteoporose.


Gut zu wissen…


Durch unser neues Testverfahren „Zell-Check“ können über die Bestimmung des Mineralienhaushaltes Rückschlüsse auf Ihren Säure-Basen-Haushalt gezogen werden.
Gern beraten wir Sie zum Thema Säure-Basen-Haushalt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Gesund durch den Herbst

                IST IHR SÄUREBASENHAUSHALT IN BALANCE?
 

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

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